Gesund und finanziell sicher durch die Schwangerschaft

Schwangerschaft und Geburt sind ein sehr bedeutsamer Teil menschlichen Lebens. Der Ratgeber Familie beschreibt den Weg zu einer problemlosen Schwangerschaft. Informationen von den ersten Anzeichen einer Schwangerschaft über die medizinische Vorsorge zu den Leistungen der Krankenversicherung können Hilfestellung geben.

Schwangere Frau

Das sicherste und eindeutige Anzeichen für eine Schwangerschaft ist das Ausbleiben der Menstruation. Wenn eine Krankheit ausgeschlossen werden kann, so bedeutet die fehlende Monatsblutung, dass sich ein befruchtetes Ei in der Gebärmutter eingenistet hat. Doch bereits vor diesem Zeitpunkt gibt es bei vielen Frauen erste Anzeichen für eine Schwangerschaft. Hormone überschwemmen und verändern den weiblichen Körper. Die schöne Seite einer Schwangerschaft bringt viel Informationsbedarf mit sich. Wie ernähre ich mich richtig? Was ist gut für mein Baby? Worauf muss ich achten und welche Kosten übernimmt meine Krankenversicherung? Diese und weitere Fragen könne auftauchen und werden in unserem Ratgeber der Krankenkassenzentrale beantwortet.

Der Schwangerschaftstest

Um sich mit den Freuden und Herausforderungen der Schwangerschaft auseinandersetzen zu können, muss eine Frau jedoch erst einmal wissen, ob sie schwanger ist. Schwangerschaftstests können die schöne Nachricht bestätigen. Tests für zu Hause sind die geläufigste Form. Man bekommt sie in Drogeriemärkten oder Apotheken und kann bequem im eigenen Heim testen.
Die Schwangerschaftstests untersuchen den Gehalt des Hormons BETA-HCG im Urin, welches kurz nach der Befruchtung im Körper produziert wird. Dabei gilt – umso höher der Gehalt, umso fortgeschrittener die Schwangerschaft, da das Hormon in den ersten 10 Wochen stetig ansteigt. So sind Tests zwischen der 5. und 10. Schwangerschaftswoche weitaus zuverlässiger, als noch in den ersten Tagen. Wichtig dabei ist, auch auf den eigenen Körper zu hören – nicht immer sind diese Tests zu 100 Prozent zuverlässig.

lupeNeben dem Urintest, gibt es auch den Bluttest, der vom Frauenarzt durchgeführt wird. Der ist weitaus zuverlässiger, denn im Blut kann das BETA-HCG-Hormon wesentlich früher nachgewiesen werden als im Urin. Diese sichere Variante kann bereits neun Tage nach der Befruchtung Aufschluss über eine mögliche Schwangerschaft geben.

Der Mutterpass – Wegbegleiter in der Schwangerschaft

Wenn die Schwangerschaft festgestellt ist, wird der Frauenarzt den Mutterpass ausstellen. Er beschreibt den Verlauf der Schwangerschaft und beinhaltet alle Daten zur effektiven Betreuung in der Schwangerschaft und nach der Geburt. So werden unteranderem die Blutgruppe und der Rhesusfaktor (D+ oder D-) im Mutterpass eingetragen. Bei einer Unverträglichkeit der Blutgruppen durch den Rhesusfaktor muss der Arzt rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, um Schaden für Mutter und Kind zu verhindern. Auch Blutdruckmessungen und andere Untersuchungsergebnisse werden festgehalten. Der Mutterpass sollte stets mitgeführt werden, um im Fall der Fälle schnell und richtig Reagieren zu können.

Zeitraum Schw.-Wochen Verlauf
1. Trimester oder 1. Trimenon 1. bis 12. Woche Der Embryo entwickelt sich. Die Organe werden gebildet, Kopf und Gliedmaßen entwickelt. Die ersten Nervenzellen im Kopf werden verbunden. Die Schwangerschaft ist noch nicht sichtbar. Gerade in diesem Zeitraum kann es häufig zu Beschwerden kommen. Dennoch gilt – Jede Schwangerschaft verläuft anders.
2. Trimester oder 2. Trimenon 13. bis 28. Woche Schwerpunkt ist die Größenzunahme des Embryos. Auch deshalb wächst nun der Bauch der werdenden Mutter. Anfängliche Beschwerden lassen nach.
3. Trimester oder 3. Trimenon 29. bis 40. Woche Das Baby ist jetzt lebensfähig und könnte als Frühgeburt überleben. Mehr Zeit bedeutet aber eine bessere Entwicklung. Die Schwangere braucht Schonung, muss Kraft und Energie tanken.

Tipps zum Verhalten während der Schwangerschaft

Ein Grundsatz sollte bestimmend für das Verhalten in der Schwangerschaft sein:
Eine schwangere Frau ist nicht krank.

Dennoch beeinflusst eine Schwangerschaft maßgeblich die eigene Lebenssituation. Es ist für Mutter und Kind gleichermaßen wichtig, sich wohl und gesund zu fühlen. Ausreichende Bewegung, ganz nach dem Motto: Fit durch die Schwangerschaft, kann positiv zu diesem Empfinden beitragen, denn Bewegung fördert die Durchblutung und regt den Kreislauf an. Wichtig dabei – in Maßen, nicht in Massen. Bewegung sollte nicht mit Extremsport einhergehen. So sind Schwimmen, Spaziergänge oder Gymnastik ideale Betätigungsfelder.

Schwanger auf Reisen

Auch beim Reisen in der Schwangerschaft sollte möglichst genau abgewogen werden, was dem Befinden schaden könnte und was zum Wohlbefinden beiträgt. Dabei hilft die Beantwortung der Frage, wie das eigene Reiseverhalten normalerweise aussieht. Wer es gerne actionreich mag, sollte sich umstellen. Höchstleistungen und Extremsport im Urlaub? Ein klares Nein. So ist unter anderem Tauchen während der Schwangerschaft strikt verboten. Es hilft also – bevor Sie etwas vorhaben – sich zunächst kurz darüber zu informieren, was erlaubt und wovon lieber die Finger gelassen werden sollten.

Weitere interessante Infos für Schwangere

Tipp

Medikamente in der Schwangerschaft dürfen nur dann eingenommen werden, wenn es die Gesundheit von Mutter oder Kind erfordert. Ohne Absprache mit dem Arzt sollte kein Arzneimittel zur Anwendung kommen.

Gegen Sex in der Schwangerschaft spricht nichts. In einer normalen Schwangerschaft sind Ängste, das Kind könne Schaden nehmen, völlig unbegründet. Was beiden Partnern gefällt, ist erlaubt. Bei Auffälligkeiten, Schmerzen oder Blutungen sowie bei jeder Risikoschwangerschaft sollte der Arzt befragt werden. Gründe die gegen Sex in der Schwangerschaft sprechen:

  • Blutungen
  • Wehenaktivität
  • vorherige Fehlgeburten
  • Infektionen im Genitalbereich
  • Fehlbildung des Uterus

Für Schwangere Frauen ist es immer unabdingbar auf den eigenen Körper zu hören. Wann fühle ich mich wohl und was möchte mir mein Körper evtl. mitteilen. Wichtig dabei – im Zweifelsfall immer erst informieren, sollte ich mir bei einer Tätigkeit oder Entscheidung nicht sicher sein. Ratgeber, Hebammen aber auch der Frauenarzt stehen immer tatkräftig und mit wertvollen Informationen zur Seite.

YogaDer Begriff der Risikoschwangerschaft bedeutet nicht, dass es für Mutter oder Kind eine aktuelle Gefahrenlage gibt. Vielmehr müssen bei bestimmten Sachlagen zusätzliche Regelungen und Maßnahmen erfolgen, die zur Sicherheit von Mutter und Kind notwendig sind.

Ein Faktor für eine Risikoschwangerschaft ist beispielsweise das Alter. Bei Frauen unter zwanzig Jahren oder bei Frauen über 35 Jahren kann es zu Problemen kommen. Wenn frühere Schwangerschaften schlecht verliefen oder gar mit Fehlgeburten endeten, sind Vorsichtsmaßnahmen ebenfalls nötig. Gutartige Geschwülste in der Gebärmutter und Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz- oder Lungenerkrankungen und Diabetes können negative Auswirkungen auf die Schwangerschaft haben. Permanente Begleitung und genaue Überwachung sind während einer Risikoschwangerschaft zur Sicherheit nötig.

  • Bestimmung von Gewicht und Blutdruck der Schwangeren
  • Urinuntersuchung (u.a. auf Zucker- und Eiweißgehalt)
  • Stand der Gebärmutter
  • regelmäßiges Abhören der Herztöne des Kindes
  • Ultraschalluntersuchungen (3., 6., 8. SSM)
  • Ausstellung des Mutterpasses in der 6. Schwangerschaftswoche
  • Glucose-Toleranztest
  • Lage des Kindes
  • Bestimmung der Blutgruppe
  • Injektion bei Rhesus-negativer Blutgruppe
  • HIV-Test (bei medizinischer Indikation)
  • Untersuchung auf Antikörper, Röteln, Syphilis und Clamydien
  • Nackenfaltenuntersuchung per Ultraschall (kostenpflichtig)
  • Influenza Impfung (saisonal)

Beschwerden während der Schwangerschaft

Mit der Schwangerschaft verändert sich auch der eigene Körper – schließlich wächst darin ein neues Leben heran. Eine stetige Gewichtszunahme und hormonelle Veränderungen bringen die üblichen – nicht immer angenehmen – Begleiterscheinungen mit sich. Grund zur Sorge gibt es aber nicht, da durch medizinische Mittel, aber auch durch die richtige Vorsorge, Unannehmlichkeiten reduziert und vorgebeugt werden können. Werden die Grundsätze gesunder Ernährung und maßvoller Bewegung eingehalten, können viele Unannehmlichkeiten bereits im Keim erstickt werden. Bei den eher kleinen Widrigkeiten des Alltags sind Hausmittel die erste Wahl, damit es der Mutter besser geht und dem Baby kein Schaden zugefügt wird. Die positive Einstellung zum Kind und zum eigenen Körper ist die Grundlage für eine gut verlaufende Schwangerschaft. Bei ernsthaften Beeinträchtigungen oder gar Krankheiten ist der Frauenarzt die wichtigste Anlaufstelle. Ohne Absprache mit dem Frauenarzt sollten keine Medikamente eingenommen werden.

Mögliche Beschwerden

  • Krampfadern

  • Häufiger Harndrang

  • Kurzatmigkeit

  • Übelkeit am Morgen

  • Sodbrennen

  • Rückenschmerzen

  • Müdigkeit

  • Schlafstörungen

  • Schwangerschaftsstreifen

  • Magenbeschwerden

  • Wadenkrämpfe

  • Ödeme

  • Zahnbeschwerden

Schwangerschaftsbeschwerden lindern durch richtige Ernährung

Übelkeit und Erbrechen
Viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, anstatt drei großer können gerade zu Beginn der Schwangerschaft helfen, Übelkeit und Erbrechen in den Griff zu bekommen. Ebenso empfiehlt es sich, noch vor dem Aufstehen etwas Tee zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen.

Sodbrennen
Stark gewürzte Speisen, Süßigkeiten oder aber zu fettige Speisen sollten gemieden werden, wenn man während der Schwangerschaft mit Sodbrennen zu kämpfen hat. Naturjoghurt, trockenes Brot oder Milch helfen in den meisten Fällen, die Säure zu neutralisieren.

Verstopfung
Eine ausgewogene und ballaststoffreiche Kost ist hier angebracht, mit genügend Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Aber auch reichlich Flüssigkeit, sowie Bewegung an der frischen Luft können helfen. Pflaumen, Pflaumensaft, Sauerkrautsaft, Milchzucker, Buttermilch oder Flohsamen sind ebenfalls kleine Helfer in der Not. Von Abführmitteln ist allerdings abzuraten.

Ätherische Öle in der Schwangerschaft – Beschwerden natürlich lindern?

Düfte heben die Stimmung, sorgen für Entspannung und können schöne Träume zaubern. Besonders in der Schwangerschaft können ätherische Öle als Duft oder als Massageöl bei vielen typischen Beschwerden helfen. Es gibt jedoch ein paar wichtige Dinge, die es vor der Verwendung von Lavendelöl und Co. zu beachten gilt.

Ätherische Öle: Wirkung in der Schwangerschaft

Das Parfüm einer vertrauten Person und der Duft des Lieblingsessens: Bestimmte Gerüche verbinden wir automatisch mit einem Gefühl oder einem bestimmten Ort. Das liegt daran, dass Aromen im limbischen System unseres Gehirns verarbeitet werden. Dieser Teil ist auch für unsere Emotionen und für das Abspeichern von Erinnerungen zuständig. Schwangere können sich diesen Effekt zu nutzen machen und gezielt nach Düften suchen, die ihnen bei der Entspannung helfen und positive Erinnerungen wecken.

Aber Vorsicht: Viele Frauen reagieren in der Schwangerschaft besonders sensibel auf Gerüche. Bereits alltägliche Düfte können da schnell Übelkeit und Unwohlsein auslösen.

Schwangerschaft: Welche ätherischen Öle sind die richtigen?

Die Anwendungsmöglichkeiten von ätherischen Ölen sind vielfältig: Als Zusatz im Badewasser können sie zusätzlich für Entspannung sorgen. Tipp: Ein Schluck Milch oder Honig im Wasser hilft das Öl zu binden.

Aber auch in der Duftlampe oder als Massageöl können sie eingesetzt werden. Um eine Reizung der Haut zu verhindern, sollten die Öle für die Massage verdünnt werden. Hierfür können 2 Tropfen des ätherischen Öls auf 10 ml Mandelöl oder ein anderes neutrales Pflegeöl gegeben werden.

Folgende Öle sind während der Schwangerschaft zu empfehlen:

  • Bergamotte  Öl: Das frische Aroma soll das Wohlbefinden steigern und schlechte Laune vertreiben

  • Lavendelöl: Bei Ängsten und zur Beruhigung empfohlen. Lavendel gilt außerdem als natürlicher Helfer bei Schlafproblemen.

  • Neroliöl: Als Zusatz zum Massageöl soll es gegen Dehnungsstreifen und Spannungsgefühle helfen.

  • (Wild)Rosenöl: Als Duft sorgt es für Entspannung und aufgetragen als Massageöl ist es wohltuend für den gespannten Babybauch.

  • Zitronenöl: Bei Schwangerschaftsübelkeit können leichte Zitrusaromen hilfreich sein und nebenbei noch die Müdigkeit vertreiben.

Folgende Öle sollten in der Schwangerschaft gemieden werden:

Aufgrund ihrer anregenden oder durchblutungsfördernden Wirkung sollten einige ätherische Öle während der Schwangerschaft, besonders im ersten Trimester, nicht verwendet werden. Dazu gehören:

Kostenerstattung während der Schwangerschaft

versicherung zahn wartezeiten

Kostenerstattung für gesetzlich Versicherte

Die GKV begleitet Frauen durch die gesamte Zeit der Schwangerschaft. Die Freude über das Baby steht natürlich immer im Vordergrund, doch auch finanzielle Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt für die sorglose Vorbereitung auf den Nachwuchs.

  • Betreuung durch einen Arzt und die Hilfe einer Hebamme
  • Kostenfreie Versorgung mit Medikamenten, Heil- und Verbandsmittel
  • Häusliche Pflege und Haushaltshilfe
  • Mutterschaftsgeld

Die Art und Weise der Vorsorgeuntersuchungen ist festgelegt in den Mutterschaftsrichtlinien. Anfänglich finden die Vorsorge­untersuchungen alle 4 Wochen statt. Ab der 32. SSW wird dann regelmäßig bereits alle 2 Wochen untersucht. Die Ultraschalluntersuchungen takten sich ein in der 9. – 12. SSW, 19. – 22. SSW, sowie der 29. – 32. Schwangerschaftswoche.

Kostenerstattung für privat Versicherte

Werdenden Müttern bietet die private Krankenversicherung selbstverständlich alle Leistungen, die festgeschrieben sind durch das Mutterschutzgesetz und die Mutterschaftsrichtlinie . Doch es gibt weitere Leistungen und ärztliche Vorsorgeuntersuchungen, die über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgehen.

  • Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen auf Wunsch der Schwangeren oder nach Anordnung des Arztes
  • Zusätzliche Blutuntersuchungen zur Feststellung von Infektionskrankheiten
  • Nackenfaltenmessung zur Risikofeststellung des Down-Syndroms

All diese zusätzlichen Untersuchungen müssen gesetzlich Versicherte bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft selbst tragen.

Die Kosten der Entbindung – Was wird gezahlt?

EuroSämtliche Kosten für eine Entbindung im Krankenhaus werden von der Krankenversicherung übernommen. Auch die Aufwendungen für eine Hausgeburt und die nachher notwendige Pflege werden übernommen. Ein Geburtshaus steht unter der Leitung von Hebammen und ist für eine normale Geburt ohne Komplikationen ausgerüstet. Für Risikoschwangerschaften ist in einem Geburtshaus kein Platz. Die Krankenkassen zahlen auch hier die Arbeit der Hebammen, nicht aber die Kosten für Unterhalt und Verpflegung. Das bleibt meistens der werdenden Mutter vorbehalten. Natürlich übernimmt auch die private Krankenversicherung all diese Kosten.

Das Mutterschaftsgeld

Im Leitfaden für Mutterschutz sind Zeiten festgelegt , in denen eine schwangere Frau nicht arbeiten soll. In der Regel sind das sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt. Bei Frühgeburten und Mehrlingsgeburten erhöht sich die Zeit nach der Geburt auf zwölf Wochen. Während dieser Zeit haben gesetzlich krankenversicherte Frauen und Empfängerinnen von Arbeitslosen­geld Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Die Zahlung erfolgt nicht automatisch, sondern muss bei der Krankenkasse beantragt werden. Selbständige Frauen, Familienversicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung und Empfängerinnen von Arbeitslosengeld II erhalten kein Mutterschaftsgeld.

(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)

Höhe des Muttschaftgeldes

Das Mutterschaftsgeld beträgt bis zu 13 Euro täglich. Wenn es eine Differenz zwischen dem Nettoentgelt und dem Mutterschaftsgeld gibt, stockt der Arbeitgeber die Bezüge auf. Sie haben also genauso viel Geld zur Verfügung, wie vorher auch. Schwangere Frauen, die  privat oder in der GKV familienversichert sind, können ebenfalls ein einmaliges Mutterschaftsgeld in Höhe von 210 Euro beim Bundesversicherungsamt beantragen. Auch hier zahlt der Arbeitgeber die entsprechende Differenz.

Schwangerschaft: Gesunde Ernährung für Mutter und Kind

tarifwahl2

Während der Schwangerschaft steht der Körper einer Frau vor extremen Herausforderungen. Während er sonst nur sich selbst zu versorgen hatte, muss er nun dafür sorgen, dass ein neues Leben heranwachsen kann. Hierfür bietet er alles auf, was er zu geben hat und holt sich die dafür notwendige Energie als auch die notwendigen Nährstoffe aus den täglich zugeführten Nahrungsmitteln. Es sollte daher auf eine bewusste Auswahl von hochwertigen, frischen und vollwertigen Nahrungsmitteln geachtet werden. Genauso wichtig wie die Schwangerschaft selbst, ist anschließend auch die Stillzeit. Nun soll der Körper die optimale Versorgung des Kindes mit allen wichtigen Nährstoffen über die Muttermilch sicherstellen.

Der optimale Ernährungsplan in der Schwangerschaft

Jeder kennt das Klischee: „Nun musst du für zwei essen.“ Ganz richtig ist das aber nicht, denn erst ab dem 4. Monat bedarf der Körper einer Schwangeren Frau tatsächlich mehr Nahrung und das „nur“ um etwa 10 Prozent. Deshalb gilt für Schwangere – Zweifach denken, einfach essen. Was das Kind tatsächlich benötigt ist nämlich nicht mehr Nahrung, sondern mehr Nährstoffe. Reichlich Obst und Gemüse, Milch und Milchprodukte, sowie Vollkornprodukte sollten deshalb auf dem täglichen Speiseplan zu finden sein. Aber auch Fleisch, Fisch und Eier bieten dem Körper all das, was er dringend benötigt. Während ein Kind im Leib der Mutter heranreift, benötigt der Körper reichlich Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Dies betrifft vor allem das Vitamin A, die Gruppe der B-Vitamine, Folsäure, Eisen, Jod und Kalzium. Aber auch der Bedarf an Eiweiß ist während dieser Zeit erhöht. Kalorienarme Getränke, pflanzliche Lebensmittel, fettarmes Essen sind grundlegend positiv. Mit Süßem und gesättigten Fettsäuren sollte dagegen sparsam umgegangen werden.

Wichtige Nährstoffe in der Schwangerschaft: Vorkommen und Funktion

Nährstoff Vorkommen Funktion
Eiweiß (Proteine) Milch, Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte Neubildung und Aufbau von Geweben, Enzymen und Hormonen
Folsäure Grünes Blattgemüse, Grünkohl, Brokkoli, Hülsenfrüchte Zellneubildung, Zellteilung und Zellregeneration, Blutbildung
B-Vitamine Milch und Milchprodukte, Gemüse, Vollkornprodukte, Fleisch, Fisch Eiweißstoffwechsel, Blutbildung,
Vitamin A (Carotinoide) Rotes, gelbes, oranges Obst und Gemüse Sehfunktion, Zellneubildung, Zellregeneration
Eisen Rindfleisch, Fisch, Vollkornprodukte, grünes Blattgemüse, dunkelrote Fruchtsäfte Blutbildung
Kalzium Milch und Milchprodukte, grünes Blattgemüse, kalziumreiche Mineralwasser Aufbau von Knochensubstanz
Jod jodiertes Speisesalz, Seelachs, Krabben, Steinbeißer, Rotbarsch Aufbau der Schilddrüsenhormone

Nahrungsergänzung – ja oder nein?

Der Mehrbedarf der aufgeführten Nährstoffe macht eine Supplementierung nicht zwingend erforderlich. Durch eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sind Sie gut versorgt. Der Bedarf an Jod und Folsäure dagegen kann nur schwer durch die Ernährung abgedeckt werden.  Folsäure sollten Sie als Nahrungsergänzung zu sich nehmen, sobald Sie den Wunsch hegen, schwanger zu werden. Sind Sie bereits schwanger, sollten Sie 12 Wochen lang ein Präparat mit 800 Mikrogramm Folsäure und anschließend für den Rest der Schwangerschaft ein Präparat mit 400 Mikrogramm einnehmen. Jodtabletten sind vor allem in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten wichtig und sollten in etwa 100 Mikrogramm Jod enthalten.

Vegane oder Vegetarische Ernährung

Die vegetarische Ernährungsweise stellt für eine werdende Mutter (meist) kein Problem dar. Sie sollten jedoch darauf achten, dass Sie genügend Eisen zu sich nehmen. Eine Mehrversorgung an Milch und Milchprodukten ist ebenso ratsam. Von einer veganen Ernährung während der Schwangerschaft und Stillzeit wird von Ärzten und Ernährungsexperten grundsätzlich abgeraten. Grund dafür ist eine Minderversorgung mit notwendigen Nährstoffen, die auch durch Supplemente nicht aufgehoben werden kann. Für die Zeit sollten Sie als Veganerin auf eine vegetarische Ernährung mit Eiern, Milch, Milchprodukten und evtl. Fisch umsteigen.

Um Komplikationen während der Schwangerschaft zu vermeiden, sollte unbedingt auf die Hygiene in der Küche geachtet werden. Krankheitserreger, wie Listerien, Toxoplasmose-Erreger oder andere krankmachende Keime können im schlimmsten Fall nicht nur der werdenden Mutter zusetzen, sondern auch dem ungeborenen Kind schaden. Deshalb gehören eine gründliche Reinigung der Küchengeräte und das sorgfältige Abwaschen von Obst und Gemüse ebenso dazu, wie der Verzicht auf gewisse Lebensmittel. Hierzu gehören:

  • rohes oder nur halb durchgegartes Fleisch, rohe Wurst, roher Fisch (können Toxoplasmose und Listeriose hervorrufen, was für das Kind schädliche Infektionskrankheiten sind)
  • Rohmilch/Rohmilchprodukte
  • Rohes Getreide
  • Weniger aus hygienischer Sicht, sondern vielmehr aus gesundheitlicher Sicht, sollten Schwangere außerdem auf Alkohol verzichten.

Während der Stillzeit liegt ein erhöhter Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen vor, welche über die Nahrung zur Verfügung gestellt werden müssen. Dafür sollte die Mutter stets ihre Ernährung im Blick behalten und auch das Kind beobachten. Unruhe, Blähungen oder ein wunder Po können ein Hinweis darauf sein, dass gewisse Lebensmittel vom Kind nicht vertragen werden. Andere Lebensmittel wiederum sollten nicht verzehrt werden, weil sie dem Kind schaden können – durch darin enthaltene Giftstoffe oder aber durch das eventuelle Vorhandensein von Krankheitserregern. Während auf Alkohol daher gänzlich verzichtet werden sollte, ist bei folgenden Lebensmitteln Vorsicht geboten:

  • rohes Fleisch, wie Hackfleisch, oder nicht durchgegartes Fleisch
  • rohe Wurst, wie Mettwurst oder Salami
  • Fruchtsäuren in Säften und Obst
  • blähende Lebensmittel, wie Zwiebeln, Kohlsorten und Hülsenfrüchte
  • Kaffee und schwarzer Tee
  • Kohlensäurehaltige Getränke
  • stark gewürzte, scharfe Speisen

Von der Milch zum Brei – Die optimale Ernährung fürs Baby

Bis zur Geburt erhält das Kind alles über die Plazenta der Mutter, was es für seine Entwicklung benötigt. Doch danach muss sich der kleine Körper auf eine orale Zufuhr der Nahrung umstellen. Nur langsam nimmt das Verdauungssystem des Kindes seine Arbeit auf und lernt, die aufgenommene Nahrung aufzuspalten und optimal zu nutzen. Diese Zeit des Reifens sollte man dem kleinen Körper geben und die Ernährung des Babys neben dem Stillen ebenso entsprechend anpassen. Das erste Lebensjahr eines Kindes teilt sich, hinsichtlich seiner Ernährung, in drei Abschnitte ein. Jede einzelne Phase dauert etwa 4 bis 6 Monate, je nach Entwicklungsstand des Kindes.

1. Stillphase: Wichtige Informationen zur Muttermilch und Säuglingsnahrung

Die optimale Ernährung für den Säugling ist nach wie vor die Muttermilch. Von Anfang an bietet sie dem Kind alle Nährstoffe in der richtigen Menge, welche es so dringend für seine Entwicklung und sein Wachstum benötigt. Gleichzeitig stärkt es die Abwehr des Kindes. Die Vorteile des Stillens liegen auf der Hand:

  • Die Milch ist hygienisch einwandfrei
  • Die Milch ist richtig temperiert
  • Die Milch liefert unter anderem Abwehrstoffe
  • Gestillte Kinder haben später weniger Allergien

Auch der enge Kontakt zwischen Mutter und Kind ist für die Entwicklung positiv anzurechnen. Alternativen zur Muttermilch und Stillzeit bildet die fertige Säuglingsnahrung, speziell auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt. Produkte auf Kuhmilchbasis sollten jedoch gemieden werden, da deren Zusammensetzung der Gesundheit des Kindes schaden kann. Eine Beratung durch Hebammen, Laktationsberaterinnen oder aber Fachärzte ist hier angebracht.

Auf dem Ernährungsplan einer stillenden Mutter sollte stehen:

Mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag, in Form von stillem Wasser, Kräuter- und Früchtetee unterstützt die Milchproduktion positiv. Salbeitee kann sich jedoch negativ auf diese auswirken.

Reichlich Obst und Gemüse stellt die Versorgung mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen sicher und sättigt obendrein sehr gut. Sekundäre Pflanzenstoffe tragen zudem zur Gesunderhaltung von Mutter und Kind bei.

Getreideprodukte machen satt und bieten die notwendige Energie für den Tag. Doch nur Vollkornprodukte liefern auch gleichzeitig wichtige Ballaststoffe, Eiweiße, Mineralien und Vitamine für den Körper.

Der Bedarf an Eiweiß und Kalzium ist nach wie vor erhöht. Aber auch der Bedarf an B-Vitaminen sollte nicht unterschätzt werden. Daher ist es ratsam täglich Milch und Milchprodukte in den Speiseplan zu integrieren, wie Käse, Joghurt oder Quarkspeisen.
Dreimal die Woche eine Fleischmahlzeit, mindestens einmal Fisch und maximal drei Eier pro Woche stellen die optimale Versorgung mit hochwertigen Eiweißen, aber auch Mineralien, wie Eisen, Zink und Jod sicher.
Essentielle Fettsäuren sind nun sehr wichtig für Mutter und Kind. Daher empfiehlt es sich auf hochwertige Öle zurückzugreifen, wie Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Olivenöl. Dagegen muss auf versteckte Fette in Backwaren, Wurstwaren und einigen Milchprodukten stark geachtet werden.

2. Phase: Entwicklungsstand bestimmt Ernährungsplan für Beikost

Muttermilch kann dem Kind geboten werden, solange es geht und solange es Mutter und Kind gut tut. Jedoch verändert sich auch mit dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes der Nährstoffbedarf und es sollte mit der Einführung des Babybreis begonnen werden. In der Regel passiert dies ab dem 5., spätestens ab dem 7. Monat. Ein fein pürierter Möhrenbrei ist der optimalste Einstieg in die Beikost, während gleichsam noch gestillt wird.

Lebensmonat 1. Phase 2. Phase 3. Phase
1. Monat Muttermilch oder Säuglingsmilch
2. Monat Muttermilch oder Säuglingsmilch
3. Monat Muttermilch oder Säuglingsmilch
4. Monat Muttermilch oder Säuglingsmilch
5. Monat Muttermilch oder Säuglingsmilch Gemüse, Fleisch, Kartoffeln, Brei
6. Monat Muttermilch oder Säuglingsmilch Gemüse, Fleisch, Kartoffeln, Brei Vollmilch, Getreide, Brei
7. Monat Muttermilch oder Säuglingsmilch Gemüse, Fleisch, Kartoffeln, Brei Vollmilch, Getreide, Brei Getreide, Obst, Brei
8. Monat Muttermilch oder Säuglingsmilch Gemüse, Fleisch, Kartoffeln, Brei Vollmilch, Getreide, Brei Getreide, Obst, Brei
9. Monat Muttermilch oder Säuglingsmilch Gemüse, Fleisch, Kartoffeln, Brei Vollmilch, Getreide, Brei Getreide, Obst, Brei
10. Monat Gemüse, Fleisch, Kartoffeln, Brei Vollmilch, Getreide, Brei Getreide, Obst, Brei
11. Monat Gemüse, Fleisch, Kartoffeln, Brei Vollmilch, Getreide, Brei Getreide, Obst, Brei Familienkost
12. Monat Gemüse, Fleisch, Kartoffeln, Brei Vollmilch, Getreide, Brei Getreide, Obst, Brei Familienkost

3. Phase: Langsame Annäherung an die Familienkost ab dem 1. Lebensjahr

Sobald sich die ersten Zähnchen ankündigen, kann dem Kind auch festere Nahrung gegeben werden. Eine gekochte Möhre oder ein Stück festeres Brot bietet nicht nur die Möglichkeit darauf herum zu kauen, sondern auch, sich an die feste Nahrung zu gewöhnen. Ebenfalls sollte der Babybrei nicht mehr so fein püriert werden, sodass sich das Kind langsam an die feste Nahrung gewöhnen kann. Generell kann mit dem 1. Lebensjahr gegessen werden, wonach das kleine Kinderherz begehrt. Die Kost sollte sich jedoch kindgerecht, vollwertig und abwechslungsreich gestalten, denn jetzt werden bereits die Grundbausteine für die spätere Gesundheit gelegt.

(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)

Rezepte mit Folsäure

Vollkornbrot mit Weizenkeimen

100 g Roggenvollkornmehl
100 ml Wasser
75 ml flüssiger Natursauerteig (Beutel)
30 g Hefe
350 ml Wasser
200 g Roggenvollkornmehl
300 g Dinkelvollkornmehl
30 g Weizenkeime
20 g Salz
Mehl zum Bearbeiten
nach Belieben Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen

Zubereitung

  1. Am Vortag 100 g Roggenvollkornmehl mit 100 ml Wasser und dem Sauerteig gut verrühren und abgedeckt bei Zimmertemperatur 12 bis14 Stunden oder über Nacht reifen lassen.
  2. Für den Brotteig am nächsten Tag die Hefe in einer Schüssel in dem lauwarmen Wasser auflösen und mit dem vorbereiteten Sauerteig mischen. Das Roggen- und Dinkelvollkornmehl und die Weizenkeime zusammen mit dem Salz hinzufügen und alles gut unterarbeiten. Den Teig von Hand bis 6 bis 7 Minuten gründlich durchkneten.
  3. Den fertigen Teig in eine, mit einem gut bemehlten Küchentuch ausgelegte, runde Schüssel geben und abgedeckt etwa 80 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  4. Die Schüssel auf ein mit Backpapier belegtes Blech stürzen und den Teig abgedeckt nochmals etwa 45 Minuten gehen lassen.
  5. Inzwischen den Backofen auf 240° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, dabei ein mit Wasser benetztes Blech mit erhitzen. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Brot in den heißen Ofen schieben und 10 Minuten backen. Danach die Temperatur auf 220° C herunterregeln und das Brot in 30 bis 35 Minuten fertig backen. Abkühlen lassen.

Nährwert pro Scheibe (40 g): 81 kcal, 1 g Fett, 0,016 mg Folsäure

Gebratene Leber mit Stampfkartoffeln

HINWEIS:
– nicht zu empfehlen im 1.Schwangerschaftsdrittel, da der hohe Vitamin-A-Gehalt  der Leber dem Embryo schaden kann
– gut geeignet im 2. und 3. Trimester, da für die Lungenentwicklung und die Reifung des Fötus ein hoher Vitamin-A-Bedarf besteht

4 Portionen

1 kg Schweineleber
1 l Milch
750 g Kartoffeln, mehlig kochend
100 ml Milch
50 g Butter
Salz
Pfeffer
Muskat
4 Zwiebeln
6 EL Butterschmalz
Mehl
1 TL Zucker

Zubereitung

  1. Leber in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und etwa 2 Stunden in Milch einlegen. Dadurch wird sie angenehm zart. Im Anschluss rausnehmen und in einem Sieb abtropfen lassen.
  2. Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser kochen. Kochwasser abgießen, und die Kartoffeln stampfen. Warme Milch und Butter hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Alles gut umrühren.
  3. Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden.
  4. Leber in Mehl wälzen und in 4 EL Butterschmalz von beiden Seiten anbraten. Leber herausnehmen und von beiden Seiten salzen und pfeffern.
  5. Die Zwiebelringe im restlichen Butterschmalz anbraten. Währenddessen mit etwas Mehl bestäuben und den Zucker hinzugeben.
  6. Kartoffelbrei auf dem Teller anrichten, Leber seitlich drapieren und die Zwiebelringe über die Leber geben.

Nährwert pro Portion: 798 kcal, 45 g Fett, 0,55 mg Folsäure

Fruchtiges Quarkdessert

2 Portionen

1 Honigmelone
300 g Beeren, gemischt
200 g Magerquark
100 g Joghurt 3,5% Fett
30 g Zucker
½ Päckchen Vanillezucker
3 EL Weizenkeime
Limettenschale, gerieben
2 Waffelröllchen

Zubereitung

  1. Melone halbieren und mit einem Portionierer aus dem Fruchtfleisch kleine Melonenkügelchen ausstechen. Die Beerenfrüchte waschen und putzen.
  2. Quark mit Joghurt und Weizenkeimen verrühren und mit Zucker und Vanillezucker süßen. Die Melonenkugeln und einen Großteil der Beeren unterheben.
  3. Die beiden Melonenhälften rundum mit einem Messer wellenförmig einschneiden und mit dem Fruchtquark befüllen. Das Quarkdessert mit etwas Limettenschale, den restlichen Beeren und den Waffelröllchen anrichten.

Nährwert pro Portion: 449 kcal, 6 g Fett, 0,115 mg Folsäure