Rheuma und Rheumatoide Arthritis – Diagnose und Therapie

Der Begriff Rheuma lässt ein Bild von alten Männern und Frauen mit geschwollenen Gelenken entstehen, die sich in gebückter Haltung und nur unter Schmerzen bewegen können. Aber Rheuma ist keine Erkrankung, die nur alte Menschen befällt. Rheuma ist eigentlich ein Sammelbegriff für verschiedenste Erkrankungen, die in jedem Alter zu Beschwerden führen können.

ArztWenn Menschen über Rheuma klagen, so leiden sie in den meisten Fällen unter Schmerzen in Gelenken, in Knochen und Muskeln. Der gesamte Bewegungsapparat kann vom Rheuma betroffen sein. Das beherrschende Kriterium für alle Krankheitsbilder sind starke und lang andauernde Schmerzen. Typische Beschwerden sind auch steife Knie, rote und angeschwollene Gelenke. In Deutschland gibt es Millionen von Menschen, die unter einer rheumatischen Krankheit leiden. Dabei handelt es sich aber nicht nur um alte Menschen. Auch Kinder und Jugendliche, sogar Babys können von rheumatischen Krankheiten heimgesucht werden. Insgesamt können Mediziner mehr als 400 Krankheiten benennen, die mit einem schmerzhaften Veränderungsprozess des gesamten Bewegungsapparates einher gehen. Die Folgen reichen vom Verlust von Lebensfreude und Lebensqualität über tägliche Schmerzen bis hin zur völligen Erwerbsunfähigkeit.

Rheuma ist ein Sammelbegriff

Der Begriff Rheuma kommt aus dem Griechischen und bedeutet ziehender, reißender Schmerz. Es ist keine einheitliche Krankheit, die mit diesem Begriff bezeichnet wird. Nicht nur der Bewegungsapparat kann betroffen sein. Die Diagnose Rheuma kann auch Organe betreffen. Einige Beispiele für solche Erkrankungen:

  • Rheumatische Herzbeutel- oder Herzmuskelentzündungen
  • Rheumatische Entzündungen des Darms, der Nieren oder der Gefäße
  • Rheumatische Entzündungen von Nerven oder Gehirn
  • Rheumatische Augenentzündungen
  • fast 2 Prozent der Bevölkerung sind betroffen
  • 60-70 Prozent der Erkrankten sind Frauen
  • durchschnittliches Alter bei Krankheitsbeginn: 40 Jahre
  • bei 40 Prozent der Betroffenen: knöcherne Gelenkdefekte innerhalb der ersten sechs Monate nach Krankheitsbeginn
  • spätestens 12 bis 16 Wochen nach Krankheitsbeginn sollte mit der Therapie begonnen werden

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen alle Medikamente, die zugelassen sind und durch einen Arzt verordnet wurden. Auch wenn Operationen notwendig werden, zahlen die Kassen alle anfallenden Kosten. Einige Krankenkassen unterstützen auch die Arbeit der Rheuma-Liga oder Selbsthilfegruppen. Pflanzliche Heilmittel oder andere alternative Heilmethoden werden von den gesetzlichen Krankenkassen oft nicht gezahlt. Auch die Homöopathie steht nicht mehr im Leistungskatalog der Kassen. Es ist aber möglich, dass es zusätzliche Angebote oder Kurse für Rheumatiker gibt.

Für die privat Krankenversicherten gilt ebenso, dass zugelassene und ärztlich verordnete Medikamente und Behandlungen gezahlt werden. Viele private Krankenversicherer zahlen zusätzlich pflanzliche Arzneimittel, wenn sie ärztlich verordnet sind. Auch gibt es spezielle Tarife für alternative Heilmethoden oder homöopathische Behandlungen. Der Vorteil einer privaten Krankenversicherung kann hier ein Tarif sein, der speziell auf die Bedürfnisse von Rheumapatienten zugeschnitten ist. Im Zweifel sollte man sich bei seiner Krankenversicherung erkundigen.

Diagnose ist entscheidend für die Behandlung

Es ist also klar, dass mit dem Begriff „Rheuma“ eine Vielzahl von Krankheiten und ihre Erscheinungsformen gemeint sind. Das bedeutet auch, dass sich die Erkrankungen stark unterscheiden können. Je nach Herkunft und Ursache der Störung muss die Behandlung ausgerichtet sein. Die Folgen jeder rheumatischen Erkrankung sind unterschiedlich, die Auswirkungen und Prognosen des Verlaufs ganz individuell. Auf jeden Fall aber ist die Diagnose und eine frühzeitige Behandlung von entscheidender Bedeutung. Dabei müssen die entsprechenden Symptome genau eingeordnet und einer bestimmten Form der Erkrankung zugeordnet werden. Gerade weil die Erscheinungsformen rheumatischer Erkrankungen so vielfältig sind, muss der differenzierten und vor allem frühzeitigen Diagnose und Behandlung ein hoher Stellenwert zugemessen werden.

Bewegung ist das „Nonplusultra“ aller eigenen Bemühungen. Jenseits von Physiotherapie sollten die Betroffenen auch zu Hause jede Möglichkeit zur Bewegung nutzen. Auch wenn die Bewegung Schmerzen verursacht, ist die Schonung der Gelenke der falsche Weg. Die Krankheit wird letztlich verschlimmert. Am besten ist die Abstimmung mit Ärzten und Krankengymnasten. Man kann sich bei diesen Fachleuten beraten lassen, welche Formen der Bewegung, welcher Sport am besten geeignet ist.

Die Klassifizierung der Erkrankungen

Die rheumatischen Erkrankungen werden zur besseren Übersicht in vier Hauptgruppen eingeteil

Hauptgruppen Erläuterung
Degenerative rheumatische Erkrankungen Ursache für solche Krankheiten sind in den meisten Fällen Abnutzungen und Verschleißerscheinungen, zum Beispiel die Arthrose.
Entzündlich rheumatische Erkrankungen Hier ist die sehr häufige Rheumatoide Arthritis angesiedelt, eine Autoimmunkrankheit. Die Gelenke werden vom Immunsystem angegriffen. Fehlstellungen und Zerstörungen sind die Folge.
Weichteilrheumatismus Als Beispiel wird oft die Fibromyalgie genannt. Bei dieser Krankheit werden Sehnen, Muskeln und Schleimbeutel verändert und verursachen große Schmerzen.
Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden Das bekannteste und häufig diagnostizierte Krankheitsbild ist das der Gicht.

Anzeichen für Rheumatoide Arthritis

Die Rheumatoide Arthritis ist eine der häufigsten rheumatischen Erkrankungen. Wenn Ärzte von Rheuma sprechen, so ist in den meisten Fällen diese Erkrankung gemeint. In Deutschland sindrund 800.000 Menschen davon betroffen. Die Krankheit hat in vielen Fällen einen schleichenden Verlauf und wird deshalb oft erst spät diagnostiziert. Die Ursachen der Krankheit konnten bisher nicht eindeutig geklärt werden. Die Wissenschaft nimmt aber an, dass es genetische Dispositionen gibt. Das Risiko für eine Erkrankung ist höher, wenn es innerhalb einer Familie bereits Rheumatiker gibt. Doch auch Allergien oder Infekte können die Auslöser sein.

Rheumatoide Arthritis ist eine Autoimmunerkrankung. Das Immunsystem greift körpereigenes Gewebe an. Die Innenhaut der Gelenkte wird dabei in Mitleidenschaft gezogen. Sie entzündet sich und wird langsam zerstört. Im weiteren Verlauf werden auch Knorpel und Knochen zerstört. Die Funktion der Gelenke wird durch diesen zerstörerischen Prozess stark beeinträchtigt.

allgemeine Symptome

  • Steifigkeit der Gelenke am Morgen, die länger als eine Stunde anhält
  • Entzündungen der Hand- und Fingerelemente
  • Gelenkentzündungen an drei Gelenkbereichen zu gleicher Zeit
  • Gleiche Entzündungsregionen an beiden Körperhälften
  • Rheumaknoten
  • Gelenkveränderungen im Röntgenbild
  • Rheumafaktoren im Blut

Der Verlauf der Krankheit

Es ist nicht erstaunlich, wenn eine Rheumatoide Arthritis nicht sofort entdeckt wird. Am Anfang der Erkrankung stehen eher allgemeine und unspezifische Symptome. Mangelnder Appetit, Müdigkeit, Fieber und Gewichtsverlust lassen zunächst oft keine genaue Diagnose zu. Erst später ergeben sich Beschwerden an den Gelenken. Die hauptsächlichen Symptome können sich langsam entwickeln oder auch plötzlich auftauchen.

Symptom Ausprägung
Morgensteifigkeit Hand- und Fingergelenke sind vor allem am Morgen steif und unbeweglich. Man kann oft die Kaffee- oder Teetasse nicht mehr richtig anheben. Dieser Zustand dauert mindestens eine Stunde lang an.
Gelenkentzündungen Die Gelenke sind geschwollen, rot und entzündet. Sie verursachen starke Schmerzen. Es sind immer mehrere Gelenke von den Beschwerden betroffen. Die Entzündungen beginnen an beiden Händen.

Mit der Zeit können die betroffenen Gelenke zerstört werden. Es ist unvermeidlich, dass ein derartiger Prozess starke chronische Schmerzen hervorruft. Es kommt zu Verformungen der Gelenke, und im schlimmsten Fall versteifen sie sich und können ihre Funktion nicht mehr ausüben. Bei rund einem Viertel der Erkrankten zeigen sich Knoten an den Gelenken, die sich wie Gummi anfühlen.

Die Bedeutung der Diagnose

Die richtige Diagnose bei jeder Art einer rheumatischen Erkrankung hat einen entscheidenden Stellenwert und kann nur von einem Arzt, am besten einem Facharzt (Rheumatologe) erstellt werden. Eine frühe Diagnose ist gerade bei der Rheumatoiden Arthritis außerordentlich wichtig, denn durch rechtzeitige Maßnahmen kann der Verlauf der Krankheit günstig beeinflusst werden.

Der Arzt wird den Patienten ausführlich nach den Symptomen befragen. Detaillierte Auskunft ist für die richtige Einordnung unerlässlich. Der Mediziner wird die betroffenen Gelenke genau untersuchen, ihre Beweglichkeit überprüfen und nach Rheumaknoten suchen. Weiter wird der Arzt eine Blutuntersuchung durchführen lassen. Dabei können bestimmte Stoffe darüber Auskunft geben, ob es entzündliche Prozesse im Körper gibt. Weiter kann der Arzt mit Röntgen- oder Ultraschalluntersuchungen Veränderungen der Gelenke aufspüren.

Die Therapie der Rheumatoiden Arthritis

Zunächst sei klargestellt, dass die Rheumatoide Arthritis nicht heilbar ist. Solange die Ursache der Erkrankung nicht genau bekannt ist, kann es auch keine Heilung geben. Es ist aber möglich, die Krankheit so lange wie möglich aufzuhalten. Deshalb muss eine Therapie mit Medikamenten so früh wie möglich einsetzen. Wenn innerhalb von sechs Monaten nach dem Auftreten der Beschwerden die sogenannten Basismedikamente eingesetzt werden können, so fällt die Langzeitprognose recht positiv aus. Die „Disease Modifying Anti-Rheumatic Drugs“ (DMARD) können die Entzündungen hemmen und den drohenden Funktionsabbau der Gelenke aufhalten oder verlangsamen. Diese Arzneimittel greifen in das Immunsystem ein, das mit seinen Fehlreaktionen die Krankheit auslöst. Die Auswahl der Medikamente muss der Facharzt treffen. Nicht jedes Medikament ist für jedem Patienten verträglich und wirksam

Weiter können entzündungshemmende und schmerzstillende Mittel die Therapie unterstützen. Je nach Sachlage kann der Arzt auch zu Bestrahlungen raten. Eher selten werden Operationen durchgeführt. Dabei kann zum einen die Innenhaut der Gelenke entfernt werden, um die Zerstörung des Gelenkes zu verhindern. Zum anderen können künstliche Gelenke eingesetzt werden, doch ein solcher Eingriff wird nicht oft durchgeführt. Welche Maßnahmen nun letztendlich zum Einsatz kommen, muss ebenfalls der Facharzt entscheiden.

Der Arzt wird dem Patienten Krankengymnastik verschreiben. Zusammen mit dem Physiotherapeuten muss ein individuelles Bewegungs- und Übungsprogramm erstellt werden. Es muss im Interesse des Patienten liegen, die Übungen konsequent durchzuführen. Die Ergotherapie macht den Patienten mit bestimmten Arbeitsweisen vertraut, die der Erkrankung angepasst sind und die Anforderungen des Alltags erleichtern.

Rheumatologie: Anwendungen aus der Komplementärmedizin

Zunächst ein wichtiger Hinweis: Die alternativen Behandlungsmethoden können die Basistherapie für die Rheumatoide Arthritis nicht ersetzen. Werden die Medikamente abgesetzt, kann die Krankheit ungehindert fortschreiten und Gelenke und Gewebe zerstören. Doch die alternative Medizin kann die Behandlung begleiten

Alternative Heilmethode Erläuterung
Hydrotherapie Wasser, Dampf oder Eis lindern Schmerzen und machen die Gelenke beweglicher. Vor allem Umschläge können Hilfe bringen.
Phytotherapie Heilpflanzen wurden zu allen Zeiten genutzt. Es gibt bis heute keinen wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit von pflanzlichen Mitteln. Doch nach allgemeinen Erfahrungen können einige Pflanzen hilfreich sein. Brennnessel, Weidenrinde, Birke, Teufelskralle, Weihrauch Als Tee, Einreibung, Umschlag oder Salbe können diese Pflanzen Schmerzen und Entzündungen lindern.
Akupunktur Die Therapie mit den Nadeln wird bei vielen Schmerztherapien eingesetzt. Es gibt keinen eindeutigen Beweis für die Wirksamkeit bei Rheumatoider Arthritis. Bei akuten Schüben ist Vorsicht geboten, denn dann ist durch die Akupunktur eine Verschlechterung möglich.
Homöopathie Homöopatische Verdünnungen sind umstritten, ihre Wirksamkeit nicht belegt. Keinesfalls dürfen bei der Rheumatoiden Arthritis solche Mittel als alleinige Therapie eingesetzt werden. Nur als begleitende Maßnahme kann die Homöopathie sinnvoll sein.

Tipps für die Betroffenen

Es muss noch einmal betont werden, dass die frühe Diagnose die beste Voraussetzung für einen milden Verlauf der Krankheit ist. Deshalb sollte man auf die beschriebenen Symptome achten. Das gilt vor allem dann, wenn es in der Familie bereits Fälle von Rheuma gibt. Am besten lässt man sich von einem Rheumatologen behandeln. In vielen Städten gibt es bereits Rheumazentren, in denen die Behandlung gut abgestimmt werden kann. Selbsthilfegruppen sind eine gute Anlaufstelle, um sich zu informieren und auszutauschen.

Eine interessante Adresse für Rheumatiker ist auch die Deutsche Rheuma Liga. Hier gibt es Informationen, Adressen von Selbsthilfegruppen oder Auskunft über neue Therapien. Auch kann der Austausch mit Leidensgenossen sehr hilfreich sein.

Cannabis für Schmerzpatienten

Zahlreiche Schmerzpatienten profitieren davon, dass Cannabis unter bestimmten Voraussetzungen vom Arzt verschrieben werden kann. Die entspannenden und schmerzlindernden Wirkstoffe der Pflanze können eine Verbesserung der Lebensqualität erziehlen. Auch das legale CBD Öl kann bei Patienten mit chronischen Schmerzen eine gute Alternative sein.

Mit der richtigen Ernährung Beschwerden lindern

Eine fettreiche Ernährung begünstigt Entzündungsprozesse im Körper. An den immer wieder auftretenden schmerzhaften Entzündungen sind so genannte Entzündungsmediatoren beteiligt. Solche Mediatoren werden u.a. aus Arachidonsäure gebildet. Diese Omega-6-Fettsäure ist in tierischen Lebensmitteln vorhanden. Fleisch, Eigelb, Schweineschmalz, Kalbs- und Schweineleber sind hier besonders zu erwähnen. Eine vegetarische Ernährung kann dem entgegenwirken. So belegen viele Studien, dass diese Ernährungsform die morgendliche Unbeweglichkeit, die Zahl der geschwollenen Gelenke, Schmerzen sowie zum Teil auch die Entzündungswerte im Blut verringern kann. Doch nicht jeder Rheumaerkrankte muss vegetarisch leben. Geringe Fleischmengen scheinen die Beschwerden nicht zu verstärken, so dass ein bis zwei Fleischmahlzeiten in der Woche gut vertragen werden. Fisch und Pflanzenöle hingegen sollten jedoch regelmäßig auf dem Speiseplan eines Rheumatikers stehen. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren wirken nämlich der Umwandlung der Arachidonsäure in Entzündungsmediatoren entgegen. Somit können Entzündungsprozesse in den Gelenken abgemildert werden.

Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf Wohlbefinden und Fitness. Einen Beweis für den Einfluss der Ernährung auf die Rheumatoide Arthritis ist die Wissenschaft aber bisher schuldig geblieben. Doch eine fleischarme Ernährung mit einem hohen Anteil an Rohkost stärkt ohnehin die Gesundheit und hat bei manchen Patienten positive Auswirkungen. Auch Fasten kann eine Möglichkeit sein, kann aber auch zu Mangelerscheinungen führen. Für alle Maßnahmen gilt: Jede zusätzliche Anwendung sollte nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt durchgeführt werden.

Geeignete Rezepte für eine gesunde Ernährung

Vegetarischer Teufelsalat

4 Portionen
200 ml Gemüsebrühe
80 g Sojafleisch (Trockenprodukt)
1 gelbe Paprikaschote
100 g Silberzwiebeln
3 Gewürzgurken
4 EL Tomatenketchup
1 EL Tomatenmark
4 EL Gewürzgurken-Sud
Salz, Pfeffer
etwas Worcestersoße
Tabasco

Zubereitung
1. Gemüsebrühe aufkochen und das getrocknete Sojafleisch hineingeben. Die Hitze ausschalten und  20 Minuten quellen lassen. Das Sojafleisch auf einem Sieb abtropfen lassen.
2. Paprika waschen, diese und Gewürzgurken in kleine Würfel schneiden und mit den Silberzwiebeln unter das Sojafleisch mischen. Aus Ketchup, Tomatenmark, Gewürzgurken-Sud, Salz und Pfeffer eine Marinade rühren und unterrühren. Nach Geschmack mit Worcestersauce und Tabasco abschmecken.

Nährwert pro Portion: 118 kcal, 1 g Fett

Indisches Curry maritim

4 Portionen
2 El Rapsöl
1 große Süßkartoffel (250 g)
1 mittelgroße Zucchini (200 g)
1 Scheibe Ingwer (fingerdick)
1 Stück Zitronengras
500 g Rotbarschfilet
Salz
Pfeffer
250 ml Kokosmilch
Zimt
Chili
frischer Koriander
Basmatireis als Sättigungsbeilage

Zubereitung
1. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Süßkartoffel schälen, in kleine Würfel schneiden und im Öl anrösten. Zucchini waschen, vierteln, kleinschneiden und hinzugeben. Den Ingwer in feine Würfel schneiden und hinzugeben. Zitronengras andrücken und ebenfalls hinzugeben. Salzen, mit 100 ml Wasser aufgießen und etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze garen.
2. Den Fisch in grobe Würfel schneiden, salzen und pfeffern. Zuerst die Kokosmilch zum Gemüse geben und einmal aufkochen. Anschließend die Fischwürfel hinzugeben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten garen. Die Soße mit Zimt, Chili und frischem Koriander abschmecken.

Nährwert pro Portion (ohne Beilage): 290 kcal, 13 g Fett

Geschichtetes Erdbeer-Mandel-Dessert

4 Portionen
600 g Sojajoghurt
2 El Holunderblütensirup
30 g Amarettini
400 g Erdbeeren
1 Pck. Vanillezucker

Zubereitung
1. Sojajoghurt mit Holunderblütensirup verrühren und mit den grob zerstoßenen Amarettini in Gläser schichten.
2. Die Erdbeeren putzen und die Hälfte mit Vanillezucker pürieren. Die übrigen Erdbeeren vierteln und mit der Soße über das Dessert geben.

Nährwert pro Portion: 153 kcal, 4 g Fett

(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)