Eine Absicherung, die zu meinem Leben passt!
Private Krankenversicherung im Vergleich:
Private Krankenversicherung für Angestellte
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Prinzipiell ist für Arbeitnehmer, leitende Angestellte, Auszubildende und arbeitnehmerähnliche Personen ein Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) möglich. Für angestellte Erwerbstätige kommt der Wechsel infrage, wenn sie mindestens ein Jahr lang die sogenannte Versicherungspflichtgrenze überschreiten (Ein-Jahres-Wechselfrist). Dadurch entsteht Versicherungsfreiheit in der GKV.
In der privaten Krankenversicherung profitieren Angestellte und Arbeitnehmer von diesen Vorteilen:
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Sobald die Versicherungspflichtgrenze eines Arbeitnehmers überschritten wird,
… kann er sich entweder freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse oder sich privat versichern lassen. Die Betroffenen erhalten mit Blick auf ihr höheres Gehalt die Information von ihrer Krankenkasse, dass sie nicht mehr versicherungspflichtig sind, sondern versicherungsfrei werden. Im Anschluss kann der Versicherte sich etwa zwei Wochen lang informieren und einen PKV Vergleich durchführen. Innerhalb dieser Frist muss dann allerdings eine private Krankenversicherung abgeschlossen werden.
Private Krankenversicherung für Angestellte als individuelle Absicherung
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Als Faustregel gilt: Vor allem bei einem frühen Eintrittsalter kann die PKV gute Leistungen bei gleichzeitig günstigen Beiträgen für Angestellte gewähren.
Bei einem geplanten Eintritt in die private Krankenversicherung für Angestellte ist unbedingt zu beachten, dass eine Rückkehr in die GKV nicht ohne Weiteres möglich ist. Zu diesem Zweck muss man mindestens ein Jahr lang weniger als 4.800,00 Euro monatlich verdienen.
Arbeitnehmer, welche die Versicherungspflichtgrenze mit einem jährlichen Bruttoeinkommen von 59.400 Euro überschreiten, haben die Möglichkeit sich privat versichern zu lassen. Hierfür muss sich die jeweilige Person zunächst von der allgemeinen Versicherungspflicht der GKV befreien lassen.
Es sollte eine wirtschaftlich solide private Versicherungsgesellschaft (PKV-Liste) ausgewählt werden, da die Absicherung in der PKV quasi lebenslang erfolgt. Nur so kann auf Dauer mit stabilen Beiträgen gerechnet werden. Vor einer Entscheidung sollte daher immer ein Vergleich der PKV-Anbieter angestellt werden. Die Beiträge für privat versicherte Arbeitnehmer werden durch verschiedene Kriterien bestimmt. Diese beinhalten:
PKV Test Angestellte – Testsieger und Testberichte finden
Der Markt im Bereich PKV Vergleich und Test ist riesig und viele renommierte Testinstitute und Ratingagenturen tummeln sich hier.
Für den Laien ist es schwer, sich einen Überblick über einzelne Tarife zu verschaffen, denn oft sind sie kaum zu durchschauen. Das liegt zum einen daran, dass es mehrere Hundert Angebote gibt, die teilweise an bestimmte Berufe oder Berufsgruppen, wie Beamte und Beamtenanwärter oder auch Selbständige, geknüpft sind.
Zum anderen sind die Testkriterien sehr verschieden: während einige die private Krankenversicherung hauptsächlich nach dem Preis-Leistungsverhältnis untersuchen und bewerten (also die Leistungen im Verhältnis zu den PKV-Kosten für Angestellte), legen andere Analysten mehr Wert auf die Versicherungsbedingungen und die wirtschaftliche Stabilität der Versicherer.
Einzelne Ergebnisse der PKV Testsieger resultieren aus der Einschätzung des Service der Versicherungsunternehmen als solches: Wie intensiv wird der Bedarf abgefragt und analysiert? Wie gut, umfassend und lösungsorientiert ist die eigentliche PKV-Beratung? Auf welche Art erfolgt die Kommunikation mit dem Kunden und ist die Darstellung der Ergebnisse transparent?
Zu beachten ist auch, dass manche Tester von vorneherein nicht alle Versicherer oder alle PKV-Tarife in ihre Bewertungen mit einbeziehen. Somit entsteht letztlich nur ein Ausschnitt, der außerdem nur für Modellkunden zutrifft.
Bekannte Testinstitute, Ratingagenturen und Analysehäuser sind:
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Arbeitgeberzuschuss 2019: Zuschuss zur PKV für Angestellte
Wie der Zuschuss berechnet wird
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Die Teilung des Beitrags zur Krankenversicherung (und auch zur Pflegeversicherung) ist eines der Grundprinzipien der deutschen Sozialversicherung.
Der Grundgedanke ist, dass alle Beteiligten, also Arbeitnehmer und Arbeitgeber, von einer adäquaten Krankenversicherung und letztlich damit von einem guten Gesundheitszustand des Arbeitnehmers profitieren.
Entscheidend für den maximalen PKV-Zuschuss ist auch der Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Krankenversicherung (7,3 %).
Die Berechnung des Pflichtanteils an der Krankenversicherung der Arbeitnehmer berechnet sich im Wesentlichen aus dem Beitragssatz zur GKV und der jeweils aktuellen Beitragsbemessungsgrenze der Kranken- und Pflegeversicherung.
Was zahlt der Arbeitgeber maximal für die private Krankenversicherung?
Arbeitgeber investieren mit ihrem Anteil gewissermaßen in die Gesundheit und damit in die Arbeitskraft der Angestellten. Heutzutage wird der prozentuale Krankenversicherungsbeitrag paritätisch, d.h. zu gleichen Teilen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt. Auch der durchschnittliche Zusatzbeitrag wird hälftig geteilt (2019 sind das 0,45 Prozent).
Privat versicherte Angestellte erhalten einen maximalen Arbeitgeberzuschuss, der etwa die Hälfte der monatlichen Beiträge abdecken soll. Voraussetzung ist, dass die private Krankenkasse Leistungen anbietet, die mindestens denen der gesetzlichen Krankenkassen entsprechen. Der Zuschuss orientiert sich an dem der GKV (max. 7,3 Prozent der Einkommenshöchstgrenze). Mehr als der Maximalbetrag wird vom Arbeitgeber aber nicht gezahlt.
Arbeitgeber-Zuschuss für Familienangehörige
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Wird der maximale Zuschuss nicht ausgereizt, kann die Differenz für Ehepartner oder Kinder genutzt werden. Generell werden Kinder bis 18 Jahre berücksichtigt, jedoch kann es auf 23 Jahre erweitert werden, wenn diese arbeitslos sind. Maximal bis zum 25. Geburtstag werden Kinder bezuschusst, die z.B. an einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder Wehrdienst teilgenommen haben.
Ausnahme: Ist ein behindertes Kind nicht in der Lage für seinen Lebensunterhalt zu sorgen, gilt die Zuschussberechtigung ohne Altersbegrenzung.
Tipps der Redaktion
Höhe der Rückstellungen
Der Arbeitgeberzuschuss ist nach oben hin gedeckelt, einerseits durch den maximalen Zuschuss von 323,03 Euro (siehe oben). Außerdem gilt die Deckelung von 50 Prozent des tatsächlichen PKV-Monatsbeitrags.
Sollten 50 Prozent des Beitrags den Betrag von 323,03 Euro überschreiten, empfiehlt es sich, durch eine Tarifwechsel den Gesamtbeitrag zu reduzieren. Desweiteren gelten folgende Regelungen in Bezug auf den Arbeitgeberbeitrag:
Freiwilliger Zuschuss durch Arbeitgeber
Zusätzlich zum Pflichtanteil des Arbeitgebers kann dieser weiterhin freiwillig weitere Kosten übernehmen. Dieser freiwillige Arbeitgeberanteil beträgt maximal 50 Prozent der tatsächlichen Kosten der Versicherung.
Rechenbeispiel zum PKV-Zuschuss
Beitrag zur PKV | 300 Euro | 650 Euro | 700 Euro |
---|---|---|---|
Pflichtanteil (Arbeitgeber) | 150 Euro | 323,03 Euro | 323,03 Euro |
Freiwilliger Anteil (Arbeitgeber) | 150 Euro | 325 Euro | 350 Euro |
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Achtung: Das gilt nur für privat versicherte Angestellte!
Für folgende Personengruppen gelten andere Regelungen:
Krankentagegeld für Angestellte in der PKV
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Im Krankheitsfall zahlt der Arbeitgeber bis zu 6 Wochen das volle Einkommen weiter. Bei längerer Arbeitsunfähigkeit haben Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung nach 6 Wochen Anspruch auf Krankengeld von der Krankenkasse – in der PKV ist das jedoch nicht der Fall.
Privat Versicherte Arbeitnehmer können freiwillig für den Krankheitsfall eine Zusatzversicherung abschließen und so einem Verdienstausfall vorbeugen. Die Krankentagegeldversicherung ist wie bei der gesetzlichen Leistung vom Einkommen abhängig und wird in der Regel, je nach Leistungsvereinbarung, ab der 7. Woche oder der Arbeitsunfähigkeit gezahlt.
Pflichtversicherung für Auszubildende
Auszubildende werden in der Kranken- und Pflegeversicherung grundsätzlich pflichtversichert und mit dem gleichen Beitragssatz wie Arbeitnehmer berechnet. Bis zu 14 Tage nach Ausbildungsbeginn hat man Zeit, sich für eine Krankenkasse zu entscheiden, andernfalls erfolgt die Anmeldung beim bisherigen Versicherer.
Bei einem Ausbildungsgehalt von maximal 325 Euro monatlich wird der Beitrag vom Ausbildungsbetrieb vollständig übernommen und Azubis müssen keine Sozialversicherungsbeiträge leisten. Die Voraussetzungen für eine private Krankenversicherung können von Azubis meist nicht erfüllt werden, es sei denn, sie sind Beamtenanwärter. Wer zuvor durch die Eltern in der PKV versichert war, hat die Möglichkeit eine Anwartschaft der privaten Krankenversicherung abzuschließen.
Sofern nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung die Arbeitslosigkeit folgen sollte, übernimmt in diesem Fall die Krankenversicherung für Arbeitslose. Wichtig ist es, sich bereits drei Monate vor Ablauf der Ausbildung beim Arbeitsamt zu melden und am ersten Tag der Arbeitslosigkeit, dieses umgehend der Krankenversicherung ebenfalls mitzuteilen. Arbeitslosengeld im Anschluss an eine zwei- oder dreijährige Ausbildung: Je nach Höhe des Ausbildungsgehalts wird der Anspruch auf das Arbeitslosengeld I berechnet. Reicht dieses für den grundlegenden Bedarf nicht aus, kann die Differenz mit Arbeitslosengeld II (Hartz IV) aufgestockt werden.
Krankenversicherung für Geschäftsführer: Gutverdiener profitieren
GmbH-Geschäftsführer können in die PKV oder in die GKV wechseln. Angestellte Geschäftsführer, sogenannte Fremdgeschäftsführer, müssen dabei die Versicherungspflichtgrenze berücksichtigen. Für Geschäftsführer, die als Gesellschafter in der GmbH fungieren, gilt die Versicherungspflichtgrenze nicht. Ihnen steht es jederzeit frei, in die gesetzliche oder die private Krankenversicherung zu wechseln.
Besonders Gutverdiener profitieren von den Vorteilen der privaten Krankenversicherung, da die Beiträge nur das individuelle Krankheitsrisiko abdecken müssen. Kosten fallen genau für die Leistungen an, die tatsächlich benötigt werden. GmbH-Geschäftsführer im Angestelltenverhältnis haben Anspruch auf den Arbeitgeberanteil wie in der gesetzlichen Krankenkasse.
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Lohnt besonders als Angestellter: Beitragsrückerstattungstarife
Mit den Rückerstattungen belohnen PKV-Anbieter das Kostenbewusstsein ihrer Versicherungsnehmer. Müssen diese keine Leistungen in Anspruch nehmen, weil sie sich zum Beispiel gesund ernähren, profitiert davon die gesamte private Versichertengemeinschaft. Der Grund: Hierdurch können die Prämien entsprechend gehalten werden.
Einige private Krankenversicherungen erstatten den Kunden, bei denen Leistungsfreiheit gegeben ist (keine Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen), einen gewissen Teil der gezahlten Beiträge aus dem Vorjahr zurück. Hier gilt es die spezifischen Regelungen der Unternehmen zu beachten.
Die Beitragsrückerstattung bzw. Beitragsrückgewähr kann hierbei mehrere Monatsbeiträge (üblicherweise 6) umfassen und bezieht sich auf Tarife, in denen ein entsprechender Anspruch besteht. Für junge und gesunde Angestellte ist ein solcher Tarif besonders attraktiv. Denn: Die Versicherung zahlt Arbeitgeberbeitrag und Arbeitnehmerbeitrag an die Versicherten (nicht an den Arbeitgeber) zurück. Durch diesen Effekt können Angestellte im günstigsten Fall für ein ganzes Jahr Arbeitnehmerbeiträge sparen.
Private Krankenversicherung für Arbeitnehmer vergleichen
Einige Vorteile der PKV sind:
Nach Angaben des PKV-Verbandes sind ein Achtel der privat versicherten Kunden Angestellte. Diese Berufsgruppe müsste in der gesetzlichen Krankenversicherung den höchsten Beitrag bezahlen. Um die beste Krankenversicherung für Angestellte zu finden, sollten diese folgendes berücksichtigen:
Ein hoher PKV-Beitrag ist nicht gleichbedeutend mit ausgezeichneten Leistungen. Auch günstige Tarife für Angestellte mit niedrigen Beiträgen können Komfortbehandlungen beinhalten. Vor dem Wechsel in die private Krankenversicherung für Angestellte ist ein Testsieger-Vergleich zu empfehlen, um gute Tarife zu günstigen Konditionen zu finden.