DKMS – Deutsche Knochenmarkspenderdatei: Adresse & Kontakt – Zentrale in Tübingen

DKMS – Deutsche Knochenmarkspenderdatei

„Wir besiegen Blutkrebs“ – ist die Vision der Deutschen Knochen­mark­spender­datei (DKMS). Um dieses Ziel zu erreichen, registriert die Organisation potentielle Stamm­zellspender, fördert die Weiterentwicklung von Therapien gegen Blutkrebs und unterstützt Betroffene mit Infor­mationen und verschiedenen Programmen, die zur Bewältigung der Erkrankung dienen.

Daten und Fakten

Neben der Aufklärung rund um die Themen Blutkrebs, Leukämie und Stamm­zell­spende ist der Aufbau und die Pflege einer Datenbank über potentielle Spender das Herzstück der DKMS. In Deutschland sind bereits mehr als 6,6 Mio. Menschen registriert. Weltweit sind es mehr als 10 Mio. (Stand Mai 2020). Da nur gut jeder Dritte, der an Blutkrebs erkrankt, einen passenden Stamm­zellspender in der eigenen Familie findet, ist die zentrale Registrierung und Verwaltung von Spender­daten für Betroffene lebenswichtig. Im Durch­schnitt kann die DKMS pro Tag weltweit 20 Mal einen passenden Spender an einen Blut­krebs­patienten vermitteln.

Finanziert wird die Deutsche Knochenmark­spenderdatei zum einen über Spenden von Privat­personen oder Unternehmen und zum anderen durch die Kosten­erstattung der Gesundheits­systeme, die für jede erfolgreiche Vermittlung getätigt wird. So gelingt es der DKMS sich finanziell selbst zu tragen, ohne von staatlichen Zu­schüssen abhängig zu sein. Die Bedeutung von Spenden ist für den Ausbau der Spenden­datei und das Durchführen kostenloser Registrierungen nach wie vor zentral, da jede einzelne entnommene Probe mitsamt Laborprüfung und Auswertung rund 35 € kostet.

Adresse und Kontakt

DKMS gemeinnützige GmbH

Telefon: 07071 / 943 0

Kressbach 1, 72072 Tübingen

www.dkms.de

Quelle: DKMS Wie wird man Stammzellspender?

Leistungen der DKMS

Die DKMS ist hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kampf gegen Blutkrebs auf­zunehmen und Betroffene zu unterstützen. Um den Ausbau der Spenderdatei weiter voranzutreiben, machen sie durch öffentliche Re­gisterierungs­aktionen immer wieder auf sich aufmerksam. Außerdem ist die Förderung der Forschung – auch im eigenen Labor – ein weiterer zentraler Baustein ihrer Arbeit.

Weitere Organisationen der DKMS sind die DKMS Stem Cell Bank, die auf Wunsch das Nabel­schnurblut von Neugeborenen verwahrt, und DKMS LIFE – ein Programm, das Betroffenen in Seminaren zu den Themen Kosmetik, Gesichts­pflege und Kopfbedeckungen mehr Lebens­freude trotz Krankheit schenken möchte.

Aufgaben der DKMS im Überblick:

  • Registrierung von potentiellen Stammzellspendern

  • Öffentliche Aufklärungsarbeit zum Thema Blutkrebs

  • Sammeln von Spendengelder, um die Behandlung von Patienten zu fördern

  • Steigerung des Wohlbefindens Betroffener durch Information und zusätzliche Angebote und Seminare