Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) ist ein Interessenverband, der sich gesellschaftspolitisch im Verbraucherschutz engagiert. Mit seinen Angeboten unterstützt der Verein Kinder und Erwachsene, die unter Allergien, Ernährungsproblemen, Atemwegs- oder Hauterkrankungen leiden. Innerhalb der Organisation engagieren sich unterschiedliche Professionen: von betroffenen Familien über Ernährungsfachkräfte, Ärzte, Hebammen bis hin zu Kliniken, Selbsthilfegruppen und Verbraucherverbände.
Daten und Fakten
Der Hauptsitz des Vereins ist in Mönchengladbach. Laut eigenen Angaben engagieren sich rund 18.000 aktive Mitglieder, inklusive knapp 3.000 Ärzte, Apotheker, Hebammen und Spezialkliniken für die Anliegen von Betroffenen. Die Homepage des DAAB beherbergt einen enormen Fundus an patientenorientierten Wissen, rund um die Themen Allergien, Atemwege, Haut und Ernährung. Ein interdisziplinäres Team arbeitet als wissenschaftliches Beratungsteam daran, aktuelle Informationen, Studien und Ergebnisse praxistauglich und patienten-orientiert aufzubereiten. Die Angebote der Organisation setzen nach der ärztlichen Diagnose an und fokussieren sich auf den Alltag der Betroffenen.
Neben der Bundeszentrale in Mönchengladbach verfügt der Verein über drei Regionalbüros und über 100 lokale Gruppenangebote im gesamten Bundesgebiet. Um seine Unabhängigkeit von Pharmaunternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu gewährleistet, finanziert sich der Verein überwiegend aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.
Adresse und Kontakt
Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
An der Eickesmühle 15-19, 41238 Mönchengladbach
Tel.: 021 66 / 647 882 0
Leistungen des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e.V.
Neben den online Informationsangeboten, bietet der Verein ein „Allergiemobil“ an, welches eine fundierte Beratung durch Fachkräfte vor Ort gewährleistet. Das Mobil ist jährlich an rund 150 Standorten zu finden und informiert über Krankheitsbilder, Diagnostik, Therapie und Medikation. Um eine flächendeckende Fachkräfteberatung zu gewährleisten, hat der Allergie- und Asthmabund das Netzwerk allergologischer Ernährungsfachkräfte ins Leben gerufen. Innerhalb des Netzwerkes werden deutschlandweit Fortbildungen für Ernährungsfachkräfte zu unterschiedlichen Ernährungsthemen angeboten.
Darüber hinaus setzt sich der Interessenverbund im Handel und der Industrie für eine sichere und verbesserte Lebensmittelkennzeichnung ein. Dazu gehören neben der Beratung von Verbrauchern auch das kostenfreie zur Verfügung stellen von Restaurantkarten und Ratgebern rund um das Thema „Allergien vermeiden“ für Gastronome und Köche.
Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, Asthmaerkrankungen zu reduzieren und finanziert dementsprechende Untersuchungen, stellt Informationsmaterial bereit und führt Aufklärungskampagnen durch. Im Bereich Kosmetik und Pflegeprodukte werden diverse Artikel auf ihre Inhaltsstoffe und irreführende Kennzeichnungen getestet.
Im Rahmen seines gesellschaftspolitischen Engagement fordert der Verein unter anderem, dass die Allergologie Inhalt der ärztlichen Weiterbildung sein sollte, es ein angepasstes Budget für eine seriöse allergologische Diagnostik und Therapie geben muss und dass die Integration der Anaphylaxie in der Ausbildung von Ersthelfern ein fester Bestandteil sein muss.