Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS)
Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. bietet eine Plattform für alle bundesweit tätigen Verbände und gemeinnützigen Vereine der Suchtkrankenhilfe. Ziel ist es, Fachkompetenz zu Fragen und Problemen der Suchtprävention und Suchthilfe zu bündeln und Informationen kompakt an Hilfesuchende zu vermitteln. Unterstützt wird die DHS dabei von einem wissenschaftlichen Kuratorium, dass beratend zur Seite steht und gezielt wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Suchterkrankung anregt.
Daten und Fakten
Die deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. dient als breitflächiges Versorgungssystem der Suchtkrankenhilfe. Sie umfasst ca. 1300 Suchtberatungsstellen, 300 spezialisierte Krankenhausabteilungen sowie 10.000 Selbsthilfegruppen mit mehr als 150.000 Mitgliedern. Die DHS ist Hauptanlaufstelle, wenn es um Informationen und Beratung im Bereich der Suchthilfe und -prävention geht. Darüber hinaus steht sie im fachlichen Austausch mit europäischen Partnerorganisationen und kooperiert mit Gremien und Dienstleistern der EU und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Im Vordergrund steht dabei die Entwicklung wirksamer Strategien zur Senkung der durch Alkohol und illegalen Drogen verursachten gesundheitlichen und sozialen Folgen.
Adresse und Kontakt
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS)
Westenwall 4, 59065 Hamm
Telefon: +49 2381 / 9015-0
Telefax: +49 2381 / 9015-30
E-Mail: info@dhs.de
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Leistungen des Bundesversicherungsamtes
Neben der Bereitstellung von Informationsmaterialien und Beratungsbroschüren, trägt die DHS einmal jährlich sämtlich Informationen zur Suchtberatung zusammen und veröffentlicht diese in einem Jahrbuch. Darin werden die neuesten Statistiken zum Konsum von Alkohol, Tabak und Arzneimittel, aber auch zu Glücksspiel und Delikten unter Alkoholeinfluss erfasst. Des Weiteren liefert die DHS ein umfangreiches Adressverzeichnis deutscher und europäischer Einrichtungen im Suchtbereich. Darüber hinaus betreut sie unterschiedliche Kampagnen und Projekte, so zum Beispiel auch „Unabhängig im Alter – Suchtprobleme sind lösbar”. Dabei handelt es sich um eine Initiative, die dazu beitragen möchte, dass Suchtkranke im hohen Alter häufiger als bisher an Beratungsstellen und Therapiezentren vermittelt werden. Außerdem veranstaltet die DHS alle zwei Jahre die Aktionswoche „Alkohol”, um verstärkt auf Alkoholismus aufmerksam zu machen.